Tag: Afrika

Kilimanjaro Besteigung

Wenn man schon immer einmal eine Herausforderung in der Besteigung von Bergen sucht, dann ist der höchste Berg von Afrika, der Kilimanjaro, genau das richtige. Er ist 5.895 Meter hoch und die Erstbesteigung fand im Jahre 1889 statt. 

Während der Besteigung gibt es verschiedene Vegetationen zu erleben. Anfangs warten tropische Regenwälder und danach wandert man durch wüstenartige Landschaften, bevor man das Hochgebirge mit Schneefeldern und Gletschern erreicht. Die unterschiedlichen Klimaunterschiede faszinieren viele Bergsteiger, da die Temperatur bei plus 30 Grad im Regenwald beginnt und beim Gipfel minus 20 Grad beträgt. 

Beste Reisezeit und Vorbereitungen

Die beste Reisezeiten um den Kilimanjaro zu besteigen sind von Januar bis März und von August bis September. In diesen Monaten gibt es warmes und trockenes Wetter. Voraussetzung für die Gipfelbesteigung ist, dass man eine gute Kondition hat und körperlich fit ist. Auch das Übernachten in Zelten sollte zuvor geübt werden. Eine Hepatitis A und B Impfung wäre von Vorteil. Malaria kann vor allem in der Regenzeit vorkommen. Wichtig ist auch, die Akklimatisierungszeit von mindestens einem Tag einzuhalten, damit der Körper sich an den Sauerstoffgehalt, der eher gering ist, anpassen kann. Bei Kopfschmerzen sollten regelmäßige Pausen eingehalten werden. Außerdem darf man auf das Trinken von ausreichenden Wassermengen nicht vergessen. 

Für den Kilimanjaro bedarf es keine Profiausrüstung. Gute Schuhe und Wanderstöcke sollte man mit sich führen. Außerdem ist eine Funktionskleidung von Vorteil, da man so für die unterschiedlichen Klimazonen gerüstet ist. Thermounterwäsche, Handschuhe und Mütze dürfen nicht vergessen werden. Zusätzlich benötigt man einen Schlafsack, der sich für die verschiedenen Temperaturunterschiede eignet.

Verschiedene Wege führen zum Ziel

Verschiedene Routen führen auf den Kilimanjaro. Die beliebteste und kürzeste Tour ist die Marangu-Route, in der man in Hütten übernachten kann. Spektakuläre Aussichten und unberührte Natur bietet die Lemosho-Route. Eine abwechlungsreiche Steigung und einen moderaten Anstieg hat die Machame-Route. Mehrere Tage ist man auf der Rongai-Route unterwegs bis man einen wunderschönen Ausblick auf den Gipfel von der Nordseite her genießen kann. Alle Routen laufen bei der Gipfeletappe zusammen, bevor man sich wieder auf den Abstieg vorbereitet. Es ist Pflicht einen Guide zu buchen. Alleingänge sind nicht erlaubt. Zelte und Essen werden von Trägern befördert, die sich auch um die Zubereitung der Speisen kümmern.

(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

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Wandern in Namibia

Wandern in Namibia könnte eine der spannendsten und tollsten Erfahrungen in Ihrem Leben werden. Namibia ist ein Land voller Kontraste und auch voller Gegensätze. Es ist fast doppelt so groß wie Deutschland, hat aber die geringste Bevölkerungsdichte mit 2,2 Millionen Einwohnern. Dennoch hat Namibia eine ethnische Vielfalt zu bieten, die sich sehr stark von anderen Ländern unterscheidet. Zum Beispiel wohnen in Namibia die Ureinwohner friedlich neben den anderen Einwohnern. Jeder Gruppe pflegt Ihre Traditionen und teilen sich Land und Parlament. Dadurch entsteht eine kulturelle Vielfalt, die Sie nur schwer woanders finden können. Eine Wanderung durch das Land bietet die Chance Land und Leute besser kennen zu lernen.

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Tansania – Traumland am Indischen Ozean

Das wunderschöne ostafrikanische Tansania verfügt über eine vielseitige Landschaft. Die zwischen sechzehn und vierundsechzig Kilometer breite Küstenlinie ist flach, das Klima und die Vegetation sind tropisch, hier gibt es eine Reihe von Mangrovensümpfen. In der Massai-Savanne im Norden sowie auf dem Hochplateau im Süden des Landes herrscht ein eher gemäßigtes Klima vor, dennoch machen Trocken- und Feuchtsavannen einen Großteil der Landschaft Tansanias aus, ergänzt von Halbwüsten. Nahe der Grenze zu Kenia erhebt sich das Kilimandscharomassiv, das höchste Bergmassiv Afrikas mit dem sechstausend Meter hohen Kibo, der selbst fälschlicherweise oftmals als Kilimandscharo bezeichnet wird. Seit 1987 steht das gesamte Massiv als Weltnaturerbe unter UNESCO-Schutz.

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Kapstadt – Traumstadt in Südafrika

Die „Big Five“ im Krüger Nationalpark

Endlich war es soweit! Die Koffer waren gepackt und ab ging die Reise ans südlichste Ende des schwarzen Kontinents: Südafrika. Unser Flieger ging zunächst nach Johannesburg, von dort wollten wir mit dem Mietwagen in den Krüger Nationalpark und dann an der Garden Route entlang nach Kapstadt fahren, der letzten Station unserer Reise. Die Autofahrt vom Flughafen in das nur wenige Kilometer vom Krüger Nationalpark entfernte Graskop verlief problemlos. Unsere B&B-Unterkunft war traumhaft schön, die Gastgeber zuvorkommend und das Frühstück üppig. Als wir am nächsten Tag aufbrachen, herrschte regnerisches Wetter, aber beim Eintreffen im Park war alles wie verflogen. Als wir die ersten Antilopen sahen, waren wir vor Begeisterung kaum zu halten, aber wir wollten unbedingt Elefanten, Nashörner, Giraffen und Löwen sehen. Auf Informationstafeln informierten wir uns, wo welche Tiere gesichtet worden waren, und fuhren schnell mit dem Mietwagen hin. Löwen sahen wir leider keine, auch Geparde nicht, zwei aus der Reihe der sogenannten „Big Five“. Doch Elefanten, Büffel und Nashörner sahen wir. Beeindruckend war das Zusammentreffen mit einem Nashorn, das uns regelrecht das Blut in den Adern gefrieren ließ. Gegen 18 Uhr verließen wir das Gelände und fuhren bei einbrechender Dunkelheit zurück.

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