Die Urlaubsfahrt beginnt mit einem Stau

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Stau
(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

Es ist aber auch ärgerlich. Endlich beginnt der Urlaub, man freut sich auf die freie Zeit und zack, steht man nach dem Auffahren auf die Autobahn erstmal gefangen im Stau. Dieses Szenario spielt sich immer und immer wieder vor den großen Ferien und anderen Stoßzeiten während der Urlaubszeit ab.

Erstmal Stauinfos besorgen

Viele Autofahrer hören sich vor Antritt der Fahrt erstmal die aktuellen Staumeldungen im Radio an oder holen sich die Infos von Staumelde-Websites online. Radio und online Stauportal-Betreiber profitieren von einzelnen Staumeldern, das heißt, Personen, die deutschlandweit verteilt über das ganze Bundesland auf den Autobahnen und Bundesstraßen unterwegs sind. Stehen die Personen im Stau wird beim Radiosender angerufen oder ein Eintrag auf dem Webportal gemacht. Jeder kann Staumelder werden.

Achtung Stauende

Besonders gefährlich sind die Stauenden, die nach einer unübersichtlichen Stelle auf der Autobahn oder Bundesstraße entstehen. Gerade LKWs sind häufig in Unfällen damit in Verbindung verwickelt. Heftige Auffahrunfälle entstehen häufig durch einfaches Übersehendes Stauendes. Wer daher am Ende eines Staus steht kann durch ein richtiges Verhalten Unfällen vorbeugen. Unter vielen anderen Maßnahmen zählt zum richtigen Verhalten an einem Stau-Ende, den Abstand zum Vordermann genügend zu erweitern und das bereits wenn man merkt, dass der Verkehr dichter wird und ein Stau entstehen könnte. Abstand schafft nicht nur Platz zum Fahrer davor sondern auch für die Rettungsgasse. Weitere Regeln und Tipps bieten zum Beispiel Automobilclubs wie der ADAC.

Pause machen ist wichtig!

Wer sich auf eine längere Urlaubsfahrt begibt, Richtung Süden, zum Beispiel nach Italien oder nach Frankreich oder Spanien, hat einige hundert Kilometer vor sich. Um die Konzentration aufrecht zu erhalten werden Pausen empfohlen. Eine Faustregel besagt, dass alle zwei Stunden Fahrt eine Pause von 15 bis 25 Minuten gemacht werden sollte. Dabei sollte der Fahrer aber aussteigen und den Kreislauf vielleicht durch ein Stückchen Gehen wieder in Schwung bringen. Erstreckt sich die Fahrt auf über acht Stunden sollte der Fahrer eine Übernachtung einplanen.

Stress im Stau verringern

Um unnötig Stress zu vermeiden sollten Stauzeiten im Zeitplan bereits eingerechnet werden. Wer mit Gelassenheit die Urlaubsreise beginnt und zunächst in einem Stau steht, hat mit dem Urlaub damit schon begonnen. Streit im Auto sollte auch nicht sein. Zu einer guten Vorbereitung zählt auch, etwas zum Trinken im Auto griffbereit zu halten und das Fahrzeug technisch vor Reisebeginn checken zu lassen, zum Beispiel ob genügend Kühlwasser vorhanden ist.

 

Dem Stress bei den Autofahrern entgegenwirken können sogenannte Stauberater. Diese speziellen Mitarbeiter des ADAC unterstützen die Fahrer in der Urlaubszeit. Dabei sind sie mit Motorrädern unterwegs und informieren die im Stau Stehenden über den Umfang des Staus und über mögliche Ausweichrouten. Teils werden von den Stauberatern auch Getränke angeboten oder Spielsachen für Kinder. Auch bei Unfällen arbeiten die Stauberater eng mit der Polizei zusammen und leisten Hilfe in Not.

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