Kapstadt – Traumstadt in Südafrika

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Die „Big Five“ im Krüger Nationalpark

Endlich war es soweit! Die Koffer waren gepackt und ab ging die Reise ans südlichste Ende des schwarzen Kontinents: Südafrika. Unser Flieger ging zunächst nach Johannesburg, von dort wollten wir mit dem Mietwagen in den Krüger Nationalpark und dann an der Garden Route entlang nach Kapstadt fahren, der letzten Station unserer Reise. Die Autofahrt vom Flughafen in das nur wenige Kilometer vom Krüger Nationalpark entfernte Graskop verlief problemlos. Unsere B&B-Unterkunft war traumhaft schön, die Gastgeber zuvorkommend und das Frühstück üppig. Als wir am nächsten Tag aufbrachen, herrschte regnerisches Wetter, aber beim Eintreffen im Park war alles wie verflogen. Als wir die ersten Antilopen sahen, waren wir vor Begeisterung kaum zu halten, aber wir wollten unbedingt Elefanten, Nashörner, Giraffen und Löwen sehen. Auf Informationstafeln informierten wir uns, wo welche Tiere gesichtet worden waren, und fuhren schnell mit dem Mietwagen hin. Löwen sahen wir leider keine, auch Geparde nicht, zwei aus der Reihe der sogenannten „Big Five“. Doch Elefanten, Büffel und Nashörner sahen wir. Beeindruckend war das Zusammentreffen mit einem Nashorn, das uns regelrecht das Blut in den Adern gefrieren ließ. Gegen 18 Uhr verließen wir das Gelände und fuhren bei einbrechender Dunkelheit zurück.

Am Ozean entlang – die traumhafte Garden Route

Nach dem Krüger Nationalpark fuhren wir Richtung Süden. Es ging zunächst durch Swasiland und danach Richtung Durban und Port Elisabeth. Dabei passierten wir auch Umtata und besuchten das Nelson Mandela Museum. Die Landschaft war grün und üppig, nichts zu sehen von der Wasserknappheit, die an anderen Stellen des Landes im Sommer mitunter herrscht. Bevor wir nach Kapstadt kamen, fuhren wir die sogenannte Garden Route entlang. Traumhaft schön, immer wieder mit Ausblicken auf den Ozean, ist sie eine der spektakulärsten Straßen des Landes. Zur Weltmeisterschaft 2010 wurden viele Straßen aufpoliert und sicherer gemacht, Tankstellen an der Strecke erleichterten uns das Fahren. Bevor wir nach Kapstadt kamen, fuhren wir zunächst nach Cape Agulhas, den südlichsten Punkt Afrikas, wo wir die Brandung des Pazifischen Ozeans sehen konnten. Noch beeindruckender war kurze Zeit später das Kap der guten Hoffnung, die Stelle, an der alle Seefahrer vor hunderten von Jahren vorbeimussten, wenn sie nach Asien wollten.

Traumstadt am Ozean

Über eine Serpentinenstraße fuhren wir dann nach Cape Town, der wohl schönsten Stadt Afrikas. Das zur WM neue erbaute Stadion unmittelbar am Ozean und der Tafelberg sind die Wahrzeichen dieser Stadt, die sehr geschäftig ist und in der Menschen aus ganz verschiedenen Kulturkreisen zusammenleben. Große Einkaufszentren, eine gute Infrastruktur und ein wunderschönes Hotel im Stadtteil Sea Point ließen uns den Arbeitsalltag in Deutschland vergessen, bis es dann wieder zurück in die Heimat ging.

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