Auf Reisen mit einem Touristenführer

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„Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen“, so sagt man. Wie wahr, wie wahr – und tatsächlich gilt dies nicht nur im Sinne der Erfahrungen des Reisenden für seinen Urlaub mit unbekanntem Ziel. Vielmehr kann man sich diese Weisheit schon vor dem Antritt seiner anstehenden Tour in fremde Länder zu Nutze machen.

Es gibt gerade in der heutigen Zeit durch das weltweite Netzwerk Daten zu jedem Thema und jeder Region der Erde und somit zahlreiche Möglichkeiten sich auf seinen wohl verdienten Urlaub vorzubereiten. Ob die Reisen nun pauschal gebucht oder der Trip individuell geplant wird spielt keine Rolle. Hierzu muss jeder seine eigenen Erfahrungen machen und entscheiden wie er die Planung umsetzt.

Zur gesamten Reiseorganisation gehört allerdings auch noch die Gestaltung der Reisen vor Ort, also das Rahmenprogramm am Urlaubsort und die Erkundung der darum liegenden Region. Auch hierzu gibt es diverse Herangehensweisen. Der individuelle Urlauber zieht vielleicht die ebenso individuelle Erforschung der Umgebung auf eigene Faust vor. Einen tieferen Einblick in das Leben der Bevölkerung und in die Geschichte des Reiseziels erhält man jedoch mit der Hilfe eines erfahrenen Scouts. Ein guter Reiseleiter hat bereits zahlreiche Reisen in das von ihnen gewählte Urlaubsland getan, dort einen Teil seines Lebens verbracht oder ist sogar dort aufgewachsen. Somit kann er viel über diese Region erzählen.

Ob nun ein einheimischer Scout, ein von einer Reisegesellschaft vor Ort stationierter Fremdenführer oder ein mit der Gruppe angereister Reiseführer, jeder dieser Guides hat für den buchenden Gast seinen Vorteil.

Einheimische haben meist gute Kontakte und werden vor Ort besser von den Gastgebern akzeptiert. Außerdem verfügen sie häufiger über ein Insiderwissen, welches besonders Individualreisende zu schätzen wissen. Auch die stationierten Guides sind meist in der Bevölkerung integrierter und haben ein ausgeprägteres Wissen über Land und Leute. Mitreisende Fremdenführer sind hingegen meist näher am Gast. Sie begleiten die Reisenden oft seit ihrem Heimatort und sind Ansprechpartner in allen Belangen. Dies gilt nicht nur für die Fragen zum Reiseland, seiner Historie und der Orientierung vor Ort. Der Aufgabenbereich der Begleiter bezieht auch sämtliche Organisation rund um die gebuchte Tour mit ein. Je nach Reiseland und der damit eventuell verbundenen Sprachbarriere kann ein zugereister Guide gegenüber einem einheimischen Fremdenführer von Vorteil sein.

Die Buchung eines Reiseleiters kann sehr unterschiedlich geschehen. Bei einer Pauschalreise ist er oft im Reisepaket inkludiert. Auch ein stationierter Guide steht für einige Bereiche zur Verfügung. Individuelle Touren und Ausflüge müssen hinzu gebucht werden. Oft können Stadtführungen oder regionale Touren bereits vor Reiseantritt ausgewählt werden. Meist kann man jedoch im Urlaub nachbuchen. Allerdings kann sich dies preislich unterscheiden. Grundsätzlich richtet sich die Bezahlung nach der gebotenen Leistung. So kostet eine längere betreute Tour mit mehr Transferaufwand mehr als ein kurzer Ausflug. Gegebenenfalls kommen zusätzliche Lizenzen oder Fähigkeiten zum Tragen. Dies gilt zum Beispiel für Ski- oder Raftingguides, sowie für Wander- oder Bergführer.

Alles in allem sollte man sich also vor seinen Reisen in ein fremdes Land darüber bewusst sein, wie man diese Reisen gestaltet und vor allem wie und mit wessen Hilfe man die Urlaubsregion erkunden will. Hierbei wird ihnen ErfahrungenScout eine guter Ratgeber sein. Gute Reise und Schönen Urlaub!

(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

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